wo ist eigentlich nina?

Wo steckst du denn? Eine häufig gestellte Frage zur Zeit.
Man sollte meinen nach dem Abschluss hat man auf einmal total viel Zeit und kann sich so richtig um seinen Blog kümmern und um andere Dinge. Aber nein, das Leben kommt dazwischen.
Gerade betreue ich ein ganz tolles Osterferien-Projekt, das mich komplett einspannt. Wir sind den ganzen Tag unterwegs, viel draußen, erkunden die Umgebung und machen super Ausflüge. Abends falle ich dann nur noch ins Bett. Meine Kollegen lachen mich schon aus, wenn ich erzähle wann genau ich schlafen gegangen bin. Sagen wir mal so, gestern war es noch hell. Aber gestern war auch ein aufregender und anstrengender Tag. Wir waren im Kletterpark und es war ein ganz tolles Erlebnis. Der letzte Parcours hatte es in sich. In 10 Meter Höhe über wackelige Balken, Schaukeln und Seile von Baum zu Baum zu laufen ist eine Herausforderung, besonders wenn man selbst nicht ganz schwindelfrei ist und vor sich ein Mädchen mit Höhenangst hat, das man motivieren will. Aber ich habe es geschafft. Am Ende stand die 150 Meter lange Seilbahn. Die Fahrt war super, aber der Moment in dem man sich von einer Plattform in 10 Meter Höhe stürzt, war doch eine große Überwindung.

Hier gibt es am Wochenende wieder mehr, dann hoffentlich mit einem schönen Foto von meinem Abenteuer.
Im Mai wird es eine urlaubsbedingte Pause geben, dafür bin ich im Juni endgültig zurück. Mit tollen Reiseberichten und anderen Dingen.
Ich hoffe ihr seid dabei
Nina

kw 13

gehört: Revolverheld
gelesen: Monk who sold his Ferrari
gekauft: Reiseführer für die Westküste
gegessen: lecker Kanelbullar
getrunken: viele viele Milchshakes
gefunden: zwei neue Bücher im Bücherschrank
gefreut über: schöne Wiedersehen
geträumt von: California, here we come
verliebt in: mein aufgeräumtes Wohnreich
zum 1. Mal: täglich Sport
glücklich weil: ich gleich Eisessen gehe

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frühjahrsputz

Ich war ein wenig verschollen. Das ist zum einen der Frühjahrsmüdigkeit und meinem Talent für ausgiebige Prokastination geschuldet. Zum anderen dem Frühjahrsputz. Die vorherigen Jahre habe ich mehr so oberflächlich mal aufgeräumt und ein paar Sachen weggeräumt. Dieses Jahr war das anders. Ich habe jede Schublade, jede noch so kleine Kiste durchforstet und rigoros ausgemistet, was ich nicht mehr brauche oder haben will.
Ich muss ehrlich zugeben, es ist total anstrengend und nervig. Aber es ist auch sehr befreiend sich von alten Dinge zu trennen. Dingen, die man jeden Umzug wieder verpackt und mitgeschleppt hat, obwohl man sie weder wollte noch brauchte. Das Beste an meiner Aufräumaktion ist, dass ich jetzt eine richtige Leseecke habe. Erschreckend ist nur, dass das Bücherregal schon wieder fast voll ist.

Da ich mit dem Ausmisten und Aufräumen soweit fertig bin, kann ich mich jetzt wieder auf andere Dinge konzentrieren. Schöne Blogposts zum Beispiel.

Auf bald,
eure Nina

kw 11

gehört: Schallplatten von Opa
gelesen: immer noch Will Schwalbe
gekauft: eine Trinkflasche von Eva Solo
gegessen: Flammkuchen
getrunken: Mojito
gesucht: besagte Trinkflasche, stundenlang
gefunden: mehr Bücher, die ich haben will
gefreut über: Blütenmeere überall
gelacht über: alte Fotos aus einem früheren Leben
geträumt von: California
vermisst: den Fokus
verliebt in: die blühenden Kirschbäume
zum 1. Mal: Sportprogramm durchgezogen
glücklich weil: alles grünt

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taschenliebe

Vor einem Jahr kam sie zu mir, meine wundervolle Ledertasche von Liebeskind (Foto mit mieser Handykamera noch im Laden gemacht). Bei meinen Kollegen ist sie nur bekannt als die Marry-Poppins-Tasche und wird gerne auch mit der Tasche von Hermine verglichen. Weil man darin einfach alles findet was man brauchen könnte. Ich schleppe mein halbes Zuhause darin rum. Überallhin, denn man weiß nie, was wo passieren kann. Das eine oder andere Mal verschwinden Dinge auch auf mysteriöse Weise in der Tasche, wie in einem Bermudadreieck.
Eins ist für mich klar: Diese Tasche ist eine der besten Investitionen der letzten Jahre gewesen. Ich wollte eine schwarze Ledertasche mit Henkeln und Umhängeband, mit Innentaschen und in der richtigen Größe. Und auf einmal stand sie im Regal im Laden direkt vor meinen Augen. Sie war nicht billig, aber genau was ich wollte. Also habe ich sie gekauft und ich habe es bis heute nie bereut. (Generell bereue ich die günstigen Käufe häufiger, als die teuren. Wahrscheinlich denkt man bei diesen Preisen auch gründlicher darüber nach)
Wenn ich wieder mal etwas aus meiner Tasche gezaubert habe, höre ich oft die Frage:
“Was haste denn da alles drin in der Tasche?”
“Willste das wirklich wissen?”
“JA!”
Wenn das so ist,…hier, bitte sehr.

von oben nach unten, links nach rechts.
1) Balea Hygiene Handgel: für die Arbeit an der Grundschule
2) dünne Mütze von Goldmarie: für die Tage an denen man sich behütet fühlen will
3) Portemonaie
4) Stifte
5) Kalender und Listen: ohne gehe ich nirgends hin
6) Wasser
7) Sonnenbrille: endlich Frühling
8) Handy und Freisprechdings
9) Kaugummis: Ich bin ein Kaugummi-Suchti
10) Buch: Nie ohne! Irgendwann muss man auf irgendwas warten und hat keins dabei. Ist mir häufig passiert und ich habe daraus gelernt.
11) Ipod mit Spiderapp
12) 1. Hilfe Tasche mit Kopfschmerztabletten, Allergietabletten, Handcreme, Labello, Brillenputztuch, Tempos, Tampons, Zahnseide, Pflaster, Bepantene…eben alles wichtige.
13) Regenschirm
14) Zettel und Bonbonpapier (normalerweise finde ich da mehr als 2)
15) Lippenbalsam
16) Schlüssel für die Arbeit
17) auf de Foto nicht zu sehen: ein Apfel, Haustürschlüssel, Krümel und Flusen

Oftmals schleppe ich noch ein Halstuch, eine zweite Jacke, ein zweites Buch, warme Socken, Tagebuch, Stoffbeutel zum Einkaufen, Kontaktlinsenflüssigkeit und Brille mit mir rum.

Und was tragt ihr so spazieren?
Alles Liebe,
Nina

früüühling

Im Wochenrückblick habe ich bereits erwähnt, dass ich gerade ausmiste. Und mit ausmisten meine ich in jede Kiste gucken, jede Schublade ausmisten, jedes Kleidungsstück unter die Lupe nehmen, all die Dinge wegzuschmeißen, die ich seit Jahren von einem Zuhause ins nächste getragen habe, ohne sie zu brauchen oder zu wollen. Es ist super anstrengend und wie immer wenn man ausmistet, sah es erstmal schlimmer aus als je zuvor. Aber so langsam lichtet sich das Chaos. Gestern habe ich das Bad fertig ausgemistet und geputzt, heute werde ich wohl mit meinem Schlaf/Wohnzimmer fertig. Beim Durchschauen von einigen Dingen fiel mir eine Tüte in die Hand und ich erinnerte mich, dass meine Schwester mir darin Tulpen aus Holland mitgebracht hatte. Und siehe da, sie hatten schon begonnen auszutreiben. Wie schön.
Nachdem ich die Tulpen eingepflanzt habe, wird es hier frisch und beschwingt mit dem Frühjahrsputz weitergehen. Ausmisten kann sehr befreiend sein. Ich freue mich schon so auf mein neues aufgeräumtes Zuhause.

Und ihr so? Habt ihr den Frühjahrsputz schon hinter euch? Mistet ihr auch aus?
Alles Liebe,
Nina 

kw 10

Diese Woche ist ein wenig turbulent. Ich habe angefangen meine Wohnung auszumisten und finde abends nur beschwerlich den Weg zum Bett. Dabei habe ich gerade so viel zu erzählen. Zum Glück wird es langsam wieder besser.
Eins muss ich aber erzählen. Als ich am Montag aus Marburg zurück kam, wartete Zuhause ein Geschenk von der lieben Bine auf mich. Darin waren die selbstgehäkelten Topflappen auf dem Foto. In Form von schwedischer Prinsessa Tarta. Ich bin ganz verliebt. Vielen Dank meine Liebe, so coole Topflappen hat keiner (außer du natürlich).

gehört: 90er Eurodance
gelesen: Immer noch Will Schwalbe
gekauft: Die Steve Jobs Biografie
gelernt: einiges über sicheres Surfen
gegessen: leckeren Himbeernachtisch, mini Schneegestöber
getrunken: Bionade Litchi
gesucht: so einiges die Woche, Chaos ahoi
gefreut über: Geschenke und Besuch
gelacht über: Sonnenblumenkerne werden aus Kartoffeln hergestellt (Dank an meine Kids in der Schule für diese Erkenntnis)
geträumt von: California
verloren: den Überblick
vermisst: Konzentration
verliebt in: meine Topflappen
zum 1. Mal: ein Zimmer ausgemistet, das nicht mir ist
glücklich weil: der Frühling mit warmen Temperaturen auf uns zueilt

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kw 09

Ein wenig verspätet noch der Wochenrückblick. Da ich am Wochenende unterwegs war, ist alles ein wenig durcheinander geraten.

gehört: The Postal Service
gelesen: An diesem Tage lasen wir nicht weiter
gelernt: manche Menschen haben viiiieeele Postkarten
gekauft: Tickets in die USA jeahjeah
getrunken: viel viel Tee
gebastelt: Lösungen für Wohnprobleme
gefunden: alte Mixtapes aus den 90ern
gefreut über: Zeit mit guten Freunden
gelacht über: Hörst du das Licht
geträumt von: Frühling
verliebt in: fröhliche Musik
zum 1. Mal: Einen Vertrag mit einer Freundin abgeschlossen
glücklich weil: Turnschuhwetter

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what katie ate

Mit Katies Kochbuch habe ich schon sehr lange geliebäugelt. Ich habe es mir zum Geburtstag und zu Weihnachten gewünscht und nachdem sich keiner meinem Wunsch erbarmt hat, habe ich es mir kurzerhand selbst gekauft. Als Belohnung für die bestandenen schriftlichen Prüfungen.

Meine Familie schüttelt immer verwirrt den Kopf, wenn ich von meinem neusten erbeuteten Kochbuch erzähle, weil ich nie so die große Köchin war. Aber Dinge können sich ja ändern. Außerdem empfinde ich Kochbücher lesen als eine Art Urlaub. Urlaub vom Alltag. Und Katies Fotos sind einfach wunderschön anzusehen. Und die Rezepte klingen ganz wunderbar. Ich würde sie am liebsten alle sofort ausprobieren. Angefangen mit der himmlischen Erdbeer-Basilikum Eiscreme…mhhhhh.

Katie hat übrigens auch einen Blog auf dem sie über Essen schreibt: What Katie ate. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem zweiten Kochbuch, was ich schon sehnsüchtig erwarte.

Und ihr? Lest ihr auch so gerne Kochbücher wie ich?
Alles Liebe,
Nina

waffeln deluxe

Mit Waffeln ist die Welt viel schöner. Wenn es dazu noch Kirschsaft gibt, umso besser.
Waffeln sind seit frühster Kindheit meine Helden. Es gab sie immer im Kindertheater, mit Puderzucker. Meine Mama und ihre Freundin haben viele Jahre lang das Kindertheater bei uns in der Stadt organisiert. Aufgeregt haben wir vor der Tür gewartet, um uns Der Maulwurf und die Fiedelgrille oder andere ganz wunderbare Puppentheater-Stücke anzugucken. Damit das Warten nicht so lange dauerte, gab es Waffeln. Das Rezept begleitet mich mein ganzes Leben. Egal ob klassisch mit Puderzucker oder mit Kirschen und Schlag, herzförmig müssen sie sein.
Und weil geteiltes Glück doppeltes Glück ist, verrate ich euch das Rezept.

Kindertheater Waffeln
(für viele Waffeln)

200g Zucker
1Pk Vanillezucker
250g Margarine
500g Mehl
1 Pk Backpulver
1/2 L Wasser
2 Eier
1 Prise Salz
(Zitronenschale)

Zucker, Vanillezucker und Margarine schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und einrühren. Anschließend Wasser, Eier und Salz hinzugeben. Im Waffeleisen goldbraun backen.

Ihr seht, es ist Kinderleicht. Und wunderbar wenn Freunde kommen.

Alles Liebe,
Nina