(books) sommerleseliste

Eins der schönsten Dinge am Kindsein sind die Sommerferien. Sechs endlos scheinende Wochen, die man mit Freunden, Wassermelone, Sommerfamilienurlaub am Meer, Eis essen und Büchern lesen verbringt.
An einer Schule zu arbeiten hat viele Vorteile. Einer davon sind die Sommerferien, auch wenn sie nicht mehr so endlos und frei sind, wie vor 20 Jahren. Aber man kann sie immer noch mit Ausflügen, Urlaub am Meer, Eis, Wassermelone und Büchern füllen. Um mir die Auswahl ein wenig zu erleichtern, habe ich eine kleine Sommerleseliste zusammen gestellt. Mit all den Büchern, die mich irgendwie an Sommer erinnern. Die Liste ist natürlich sehr ambitioniert, aber man weiß ja nie, auf was man Lust hat. Deshalb gibt es von allem was: Romane, Kurzgeschichten, Essays, Klassiker, Fantasy, dicke und dünne Bücher, unbekannte Schriftsteller und alte Favoriten. 

Und weil Listen so was feines sind, folgt sie so gleich auf schnellem Fuße:
Giulia Enders – Darm mit Charme (schon angefangen)
Nina Sedano – Die Ländersammlerin (schon angefangen)
Siri Hustvedt – Living, Thinking, Looking
Marina Keegan – The Opposite of Loneliness
Patrick Rothfuss – Die Furcht des Weisen I
Horst Evers – Wäre ich du, würde ich mich lieben
Wolfgang Herrndorf – Bilder deiner großen Liebe
Ernest Cline – Ready Player One
Carlos Ruíz Zafón – Der Gefangene des Himmels
Haruki Murakami – Kafka am Strand
Jeffrey Eugenides – The Virgin Suicides
Joan Didion – The Year of Magical Thinking
Jostein Gaarder – Das Orangenmädchen
Julia Stuart – Der Liebeszauber des Monsieur Ladoucette
F. Scott Fitzgerald – The Great Gatsby
Tove Jansson – Sommarboken
Banana Yoshimoto – Tsugumi
Stephen King – Wolfsmond (nicht auf dem Foto, will ich ab August mit meiner Freundin Sarah lesen)

Mal sehen, wonach mir der Kopf steht. Erstmal was kurzes für die verbleibenden Tage, die ich noch den Bus nehmen muss.
Und was lest ihr so im Sommer? Habt ihr einen Buchtip, den ich mir unbedingt noch diesen Sommer anschauen muss?

Ich wünsche euch einen schönen Tag,
eure Nina 

the jp morgan experience

Manch einer mag die sogenannte JP Morgan Corporate Challange belächeln. Der 5,6 km Lauf geht von der Frankfurter Innenstadt über die Westend Uni bis zum Senckenberg Museum. Es geht nicht um Bestzeiten, sondern um das gemeinsame Erlebnis als Team, ankommen ist alles. Und ja, für ambitionierte Läufer ist das alles Pillepalle.
Allerdings ist keiner meiner Kollegen an der Schule ein ambitionierter Läufer. Trotzdem haben wir dieses Jahr wieder mitgemacht, als Team. Um zu sehen, was wir schaffen können. Und es gibt gar nichts zu belächeln, wenn alle fünf Läufer sich um 10 Minuten zu ihrer Zeit im Vorjahr verbessern.
Besonders schön finde ich jedes Jahr die Trommelgruppen am Straßenrand, die einen mit schnellen Takten zum Weiterlaufen motivieren.
Heute, einen Tag nach dem Lauf, werden die Blessuren verarztet und ausgeruht. Und wer weiß, vielleicht bringt der morgige Tag einen neuen Laufplan. Ich habe mal gehört, dass Wunder durchaus geschehen.

morgens

Früh morgens um halb sieben ist die Welt noch in Ordnung.
Das wird mir auf meiner morgendlichen Laufrunde immer wieder bewusst. Es ist friedlich, die Vögel zwitschern und die Natur gibt ein wunderschönes Gastspiel. Es sind nur wenige Menschen unterwegs. Radfahrer, Hundebesitzer und andere Läufer. Man nickt sich mit einem Lächeln freundlich zu und wünscht einen guten Morgen.
Wenn ich allerdings nur zwei Stunden später das Haus verlasse, um mit dem Bus zur Arbeit zu fahren, ist die Welt schon ganz anders. Es wird gegrummelt, geschimpft und ein böses Gesicht gemacht. Die Menschen, denen ich auf der Straße begegne, gucken weg, sind in Eile. Von mir aus könnte die Welt immer so sein, wie morgens um halb sieben. Mit freundlichen Opas und netten Nordic Walkern, die mich am dritten Tag schon mit “Na, auch schon wieder unterwegs?” begrüßen.

monet, love of my life

Letzte Woche habe ich mir einen Tag frei genommen, um einen Vater-Tocher-Tag im Museum zu verbringen.
Das Städel Museum in Frankfurt wird dieses Jahr 200 Jahre alt. Anlässlich dieses Ereignisses zeigt die Ausstellung Monet und die Geburt des Impressionismus eine Auswahl rund 100 impressionistischer Werke von Gustave Courbet, Auguste Renoir, Édouard Manet, Alfred Sisley und natürlich Claude Monet.
Meine Liebe für Monet hat ihre Wurzeln in meiner frühen Kindheit. Noch bevor ich selber lesen konnte, schenkten meine Eltern mir das Buch Linnéa im Garten des Malers der Schwedin Christina Björk. Es wurde schnell mein Lieblingsbuch und wenn ich es recht überdenke, ist dieses Buch der ursprüngliche Grund warum ich Kunstgeschichte studiert habe.
Warum ich Monet so verfallen bin, kann ich nicht sagen. Seine tupfende Art zu Malen, wie er das Licht einfängt, die Natur in all ihrer Schönheit zeigt und sein Blick auf die Welt lässt mein Herz hüpfen. In Monets Bilder schwingt für mich die Melancholie vergangener Tage mit. Eine Erinnerung an warme Sommer in Südfrankreich. Für mich sind sie wie ein Schattenplatz an einem heißen Tag, mit einer kleinen Glasflasche Orangina.


Claude Monet, Sommer, 1874, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Berlin.

Die Ausstellung im Städel zeigt viele Werke Monets in Verbindung mit anderen Impressionisten. Neben den Seerosen, der japanischen Brücke und den Lichtstudien von Notre Dame wurde auch eins meiner Lieblingsbilder Monets gezeigt, welches den schlichten Titel Sommer trägt. Im Vordergrund sitzt eine Frau mit Sonnenschirm im Schatten, während sich im Hintergrund die Bäume im Wind biegen. Dieses Bild könnte ich stundenlang angucken. Die Weite, welche sich über den Bildhintergrund erstreckt, durchbrochen nur von ein paar Bäumen, wirkt sehr beruhigend auf mich.


Claude Monet, Das Mittagessen, ca. 1873, Musée d’Orsay, Paris.

Das Mittagessen habe ich neu für mich entdeckt. Auch dieses Werk lässt Kindheitserinnerungen an Frankreich wieder auferstehen. An jenes Südfrankreich mit endlos wirkenden Sommerferien, Mohnblumen und den Nachmittagen in Cafés. Meine Schwester und ich hatten genau solche Strohhüte, wie das Mädchen am linken Bildrand.
Das ist es, was ich an Kunst so liebe. Dass ich in den Werken meine eigenen Erinnerungen wieder finden kann. Dass etwas in ihnen mir bekannt vorkommt, vertraut wirkt und mein Herz berührt. Obwohl Monet ungefähr 60 Jahre vor meiner Geburt gestorben ist und zu seiner Zeit das gesellschaftliche Leben ein ganz anderes war, schafft er es, dass seine Bilder etwas in mir berühren und mich an etwas erinnern.


Claude Monet, Der Karren. Straße nach Honfleur im Schnee, ca. 1867, Musée d’Orsay, Paris.

Leider war die Ausstellung am Mittwochvormittag unfassbar voll. Es war sehr anstrengend sich durch die Menschen zu schlängeln. Das Städel selbst empfiehlt die Ausstellung spätnachmittags zu besuchen. Auf jeden Fall lohnt es sich. Am Ende habe ich mir noch den Katalog geleistet, welcher alle Bilder zeigt. So kann ich Zuhause in Ruhe die Bilder nochmal angucken. Wer die Ausstellung sehen möchte, muss sich allerdings etwas beeilen. Sie wurde verlängert und kann noch bis zum 28. Juni zwischen 10 und 19/21 Uhr besucht werden (Montag ist Ruhetag).
Lasst euch das auf keinen Fall entgehen!

Weitere Informationen und Onlinetickets gibt es auf:

http://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/monet-und-die-geburt-des-impressionismus

 

neustart

Manchmal möchte ich der Welt einfach zurufen, dass sie mal kurz anhalten soll. Nur mal einen Moment. Zum Verschnaufen und Sammeln der Gedanken. Aber sie dreht sich weiter in der Geschwindigkeit, die sie für angemessen hält. Das ist natürlich subjektiver Blödsinn, die Welt dreht sich immer gleich schnell und auch die Zeit ist nicht in der Lage sich auszudehnen oder zusammenzuziehen. Und doch habe ich das Gefühl seit Januar rennt die Zeit weg und ich hinterher. Wobei ich nicht annähernd schaffe ihre Geschwindigkeit zu halten oder sie gar einzuholen. Vielleicht liegt es daran, dass ich dachte mit Anlauf alle Hürden auf einmal nehmen zu müssen. Ich musste erkennen, dass ich echt mies im Hürdenlauf bin und noch schlechter in Multitasking. Mehrere Dinge in meinem Kopf gleichzeitig geregelt zu bekommen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich durchdenke Sachen gerne bis zum Schluss, manchmal auch länger. Deshalb liege ich morgens nach dem Aufwachen nicht noch ewig im Bett rum. Ich stehe auf, bevor ich wach genug bin alles zu hinterfragen. Ich gehe morgens Laufen, bevor ich nach dem Warum fragen kann. Bin ich erstmal dabei, funktioniert alles super. Im Grunde ist es eine Art mich selbst auszutricksen.
Die letzten Wochen waren sehr anstrengend und viel auf einmal. Ich habe mich und meinen Körper behandelt wie ein Rennpferd und immer zu neuen Bestzeiten gepuscht. Mit dem Ergebnis, dass ich mich Anfang April fühlte wie Ende November. Deshalb versuche ich ein wenig zurückzuschalten. Lieber mal einen Kaffee mit einer Freundin trinken, einfach mal mit einem Eis am Main sitzen und den Ruderern zuschauen. Statt im Bus schnell Mails zu beantworten, höre ich Musik und betrachte die Wolkenberge am Himmel. Ich freue mich über die Blumen in den Vorgärten und die Stangenbohnen-Aufbauten im Nachbargarten. Nach meiner morgendlichen Laufrunde fahre ich eine Runde auf der Seilbahn auf dem Spielplatz. Wenn mein Heuschnupfen zuschlägt, sage ich lieber mal alles ab und lege mich mit einem Waschlappen auf dem Gesicht ins Bett und ruhe mich aus. Immer deutlicher wird, wie gut mir diese kleinen Pausen tun. Diese Momente, in denen man einfach nur dasitzt und das Leben genießt. Mit einem Freund, einem Buch oder Kuchen. Oder einfach nur mit Wolkenbergen und Vogelgezwitscher.

(books) vier arten die liebe zu vergessen

Im Alter von 15 Jahren war mein Lieblingsbuch “Das Herz ist eine miese Gegend” von Thommie Bayer. Und das blieb ziemlich lange so. Ich habe es etliche Male verschenkt und noch etlichere Male gelesen. Aus irgendeinem Grund hat die Geschichte von Giovanni und Laura mich zutiefst berührt.
Nun habe ich dieses Jahr, 15 Jahre später, endlich wieder ein Buch von Thommie Bayer gelesen. In “Vier Arten die Liebe zu vergessen” treffen sich vier ehemalige Klassenkameraden, genannt die Nachtigallen, sich am Grab ihrer Lehrerin wieder, durch die sie erst zu Freunden geworden sind. Erzählt wird die Geschichte vorrangig aus Michaels Sicht, doch durch etliche Wechsel der Erzählperspektive erfährt man viel über das Innenleben von Thomas, Bernd und Wagner. Schnell wird deutlich, dass sie alle an der Liebe gescheitert sind, aber auch dass man kaum vier unterschiedlichere Charaktere hätte finden können. Was die vier Nachtigallen vereint ist das Singen und ihre frühere Freundschaft. Ein Besuch bei Michael in Venedig führt zu einer Veränderung jedes Einzelnen und zeigt, ob es ihnen gelingt ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen.

Neben der Haupthandlung in der Gegenwart gibt es immer wieder Rückblicke aus Michaels Sicht. Durch die Rückblicke erfährt der Leser, wie sich die Nachtigallen kennen gelernt haben und Freunde wurden. Und wie das Leben sie auseinander gerissen hat bis sie sich am Grab ihrer Lehrerin wieder treffen.
Die Perspektivwechsel innerhalb der Handlung sind mit dem jeweiligen Namen versehen, so dass man keine Probleme hat zu erkennen, wer gerade spricht. Michaels Erzählungen machen zum Glück einen Großteil der Geschichte aus, denn er ist wesentlich sympathischer als die anderen.
An sich finde ich die Idee des Perspektivwechsels gut. So erfährt man wie der jeweilige Charakter die Situation empfindet und was er denkt. Außerdem erfährt der Leser hierdurch sehr schön, dass alle Vier Geheimnisse haben, die sie den anderen nicht erzählen, um das Bild vom perfekten Leben zu wahren. Als gäbe es einen Preis für das beste Leben ohne Schwachstellen zu gewinnen.
Für mich persönlich war jedoch die Mischung von Perspektivwechsel und Zeitsprüngen ein wenig zu viel der literarischen Kniffe.
Auch war ich ein wenig enttäuscht, es ist eben nicht “Das Herz ist eine miese Gegend”. Was jedoch nicht heißt, dass es kein gutes Buch war, im Gegenteil. Die Geschichte der vier Freunde, die die Zeit zusammen und wieder auseinander gebracht hat, hat mir gut gefallen und mich an vielen Stellen nachdenklich gemacht.
Der Großteil des Buches spielt sich in Venedig ab. Hier zeigt sich deutlich, wie gut Thommie Bayer Stimmungen einzufangen kann. Während dem Lesen bin ich durch die Gassen Venedigs spaziert, habe die Tauben auf dem Markusplatz gehört und das Tuckern der Müllboote. Ich habe die Paläste am Ufer vor meinem inneren Auge gesehen und die salzige Luft eingeatmet, während ich mit Michael auf dem Vaporetto über den Canal Grande gefahren bin.
Ich bin hin und her gerissen, wie mein abschließendes Fazit aussieht. Vier Arten die Liebe zu vergessen hat durchaus seine starken und atmosphärisch aufgeladenen Momente, leider aber auch einige schwächere Stellen. Insgesamt war es ein gutes Buch, aber eben kein hervorragendes.

momente des lebens: heimat

Heimat, Deutschland, Februar 2015

Letztes Wochenende war meine Schwester zu Besuch und wir haben mit Jazz einen Spaziergang am schönsten Rand unseres Heimatstädtchens gemacht. Diesen Ort mag ich besonders gerne, weil er etwas friedliches hat. Auf den sanften Hügeln stehend hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Wenn dann noch die Sonne untergeht, leuchten die Häusergiebel besonders schön.

erste frühlingsboten

Ich habe sie gesehen. Die Kraniche sind auf dem Weg aus ihren Winterquartieren. Ganz tief sind sie über meine Heimatstadt geflogen, mit lang ausgestreckten Hälsen. Auf dem Weg in ihre Heimat im Norden.
Der Frühling kommt also wirklich. Die Kraniche irren sich nie!
Wenn man genau darauf achtet, fallen einem all die kleinen Vorboten des Frühlings auf. Nicht nur die Kraniche kommen zurück. Die Amseln singen mich morgens wieder aus dem Schlaf, die kleinen dicken Meisen hüpfen beschwingt von Ast zu Ast. Unter den Haselbüschen im Garten blühen die Windröschen und kündigen den Frühling in leuchtendem Gelb an. Es ist schön nach einem langen und grauen Winter wieder Farbe zu sehen. Langsam arbeiten sich die Krokusse ihren Weg durch die Erde. An den Bäumen sprießen schon die Weidenkätzchen und die Haselnussbüsche tragen ihre Blüten.
Auch die Sonne wird immer wärmer und lädt zu Spaziergängen durch Wald und Wiesen ein, wo die Natur all ihre Schönheit demjenigen präsentiert, der genau hinsieht.

(Fotos: Sophie Daum)

liebe, liebe sonne

Liebe Sonne

Schön, dass du wieder da bist. Ich habe dich sehr vermisst. Es tut gut, dich wieder zu sehen und zu spüren. Ich hatte schon gedacht, wir würden uns nicht wieder sehen. Zu lang und schmerzlich war die Trennung.
Aber lass uns nicht von vergangenen Tagen reden, sondern gemeinsam in die Zukunft sehen. Ich glaube da kommt einiges Gutes auf uns zu. Autofahrten mit lauter Musik und offenem Fenster, Kuchen-Nachmittage auf dem Balkon, auf dem Fahrrad durch die Stadt, Arschbomben in den See, warme Abende mit Grill und Freunden. Zeiten in denen ich dich an meiner Seite weiß. Es wird Momente geben, in denen werde ich dich verfluchen. Momente in denen es heiß ist und ich viele Taschen schleppen muss und mein Wasser zu Hause vergessen habe. Aber auch diese Momente werden vorüber gehen. Und ich weiß, du wirst es wieder gut machen. Mit Sonnenblumen und Rapsfeldern, mit goldbrauner Haut und mit Sommerlachen, mit Schwimmbadtagen und Eis auf die Hand und mit diesen wundervollen August Abenden, die ich so sehr liebe.
Ich freue mich schon auf die Abenteuer, die wir erleben werden und die Erinnerungen, die wir sammeln.

Alles Liebe
deine Nina

Los geht’s

Nun ist das neue Jahr schon eine Woche alt. Bisher war es sehr ereignislos. Die Schule geht erst nächste Woche los und so habe ich noch ein wenig Zeit bevor ich wieder arbeiten muss. Zeit für Kaffee und Kuchen, Bastelnachmittage und einen Shoppingtag.
Seit Tagen überlege ich mir, ob ich Vorsätze machen soll, die ich dann wieder nicht einhalte, oder ob ich es gleich lasse. Aber irgendwie mag ich dieses Pläne schmieden, egal wie es am Ende ausgeht. Also habe ich überlegt, was ich wirklich ändern will.

Ich will:
1. mehr lesen (3 Bücher im Monat sind durchaus machbar). Dazu zählt auch, dass ich gerne wieder täglich abends im Bett lesen will.
2. Sport….jedes Jahr das gleiche. Ich versuche die Woche mal als gelungen anzusehen, wenn ich einmal Sportkleidung anhatte und etwas sportliches getan habe.
3. darauf achten, halbwegs ordentlich das Haus zu verlassen.
4. meinen Kleiderschrank nach und nach etwas ummodeln. Mein Kleidungsstil hat sich sehr verändert in den letzten 2 Jahren, mein Kleiderschrankinhalt leider nicht.
5. mehr Grenzen setzen. Auch mal nein sagen, wenn es eben nicht geht und nicht denken “Das quetsch ich schon irgendwie noch dazwischen.”
6. etwas neues lernen.

Und ich will mit ordentlicher Wohnung ins neue Jahr starten, deshalb startet hier jetzt das Projekt Frühjahrsputz-vor-dem-Frühjahr.
Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gekommen, auf dass es ein gutes für euch wird.

Eure Nina